„Automation hat einen Namen: FANUC.“ Unter diesem Motto präsentiert sich das Unternehmen auf der EMO 2025 in Hannover (22.–26. September). Immer mehr Hersteller aus unterschiedlichsten Industriebereichen nutzen Technologie aus dem Hause FANUC – eine Entwicklung, die auch auf der Messe sichtbar ist.
Am Stand D30 in Halle 6 erhalten Besucher einen Einblick in das breite Technologieportfolio von FANUC als zuverlässigem Partner für Maschinenanwender, Hersteller und Integratoren. Im Zentrum der Präsentation steht die neue CNC-Serie FS500𝑖-A, die mit einem spektakulären „Würfel“ aus Videodisplays in Szene gesetzt wird, was ein dynamisches 3D-Erlebnis bietet.
Die neueste CNC-Generation von FANUC setzt Maßstäbe in den Bereichen Benutzerfreundlichkeit, Prozessoptimierung sowie Digital- und Netzwerktechnologien. Maschinenanwender profitieren von einer 2,7-fach höheren CPU-Leistung, die schnellere Zykluszeiten, verbesserte 5-Achs-Simultanbearbeitung und eine bessere Oberflächenqualität ermöglicht. Maschinenbauer profitieren von der Unterstützung vielfältiger Maschinenkonfigurationen, während Systemintegratoren die einfachere Einbindung in digitalen Industrie 4.0-Transformationsprojekte nutzen können.
Die FS500𝑖-A ist Teil des umfassenden Angebots von FANUC für die Fabrikautomation. Maschinenanwender können sämtliche CNC-gesteuerten Bearbeitungsprozesse digital simulieren und testen. Ein interaktives Display am Messestand zeigt Hochleistungs-Fräsbearbeitung und veranschaulicht, wie Hersteller mithilfe von FANUC-Softwarelösungen, darunter G-Code-Simulation und Smart Digital Twin-Technologie, präzise Darstellungen ihrer Bearbeitungsprozesse in Echtzeit erstellen können. FANUC wird auch seine Datenplattform FIELD system Basic Package vorstellen. Zu den neuen Funktionen gehört die AI Servo Monitor-Software zur Erkennung von Anomalien und zur Unterstützung der Maschinenwartung. Anwender profitieren von einem flexiblen Implementierungsprozess: Sie können entweder die vorkonfigurierte FIELD BASE Pro-Hardware von FANUC nutzen oder das System als virtuelle Maschine auf ihrer eigenen IT-Infrastruktur installieren. Für Maschinenbauer besonders interessant ist die gesteigerte Performance des FANUC 𝑖PC (Industrie-PC) nach der Einführung der Intel Core-Prozessortechnologie der 11. Generation und der Unterstützung von Windows 11. Sowohl der FANUC 𝑖PC als auch die neue FS500𝑖-A CNC erfüllen die internationale Cybersicherheitsnorm IEC 62443 für industrielle Automatisierungs- und Steuerungssysteme. Ein Entwicklungsschwerpunkt von FANUC liegt auf Energieeinsparungen. Das zeigt sich etwa bei den neuen Servo- und Spindelantrieben αi-D von FANUC, die im Vergleich zu Antriebssystemen der vorherigen Generation in der Regel eine Reduzierung der Verlustleistung um 10 % bis 15 % sowie eine Platzersparnis von bis zu 30 % ermöglichen.
Das Highlight im Bereich Werkzeugmaschinen ist die europäische Premiere der neuen Bearbeitungszentren der ROBODRILL C-Serie von FANUC, die dank verbesserter Maßnahmen zur thermischen Verlagerung und Kompensation eine höhere Genauigkeit bieten. Maschinenanwender profitieren außerdem von einer neuen Spindel mit höherer Beschleunigung, einer verbesserten Benutzerfreundlichkeit und weiteren Energieeinsparungen durch die neuen 𝛼𝑖-D-Servo- und Spindelantriebe von FANUC. Welche Ergebnisse mit der fortschrittlichen CNC-Technologie und den präzisen Bearbeitungszentren von FANUC möglich sind, lässt sich an einer simulierten 5-Achs-Bearbeitung einer Samurai-Maske aus Aluminium beobachten. FANUC und seine Partner haben die Originalmaske im Samurai Museum Berlin gescannt, und jetzt kann die ROBODRILL eine Kopie der Maske in einem 28-Stunden-Zyklus herstellen. Standbesucher haben die Chance, eine der originalgetreu gefertigten Samurai-Masken zu gewinnen.
Eine weitere ROBODRILL fräst live Zahnräder mit der Power-Skiving-Funktion in Kombination mit der Drehfunktion in vier Achsen. In einer kompakten Anlage mit Mehrachsfunktionalität wird die effiziente Fertigung kleiner Zahnräder vorgeführt, etwa für Pumpen oder Elektrofahrräder. Für Besucher, die sich für die neueste Drahterodiertechnologie interessieren, wird am FANUC-Stand eine ROBOCUT 𝛼-C400𝑖C zu sehen sein, die mit einem kollaborierenden Roboter (Cobot) und der zuverlässigen AWF 3-Technologie (Automatic Wire Feed) von FANUC automatisiert ist.
Außergewöhnlich ist eine Roboter-Fräszelle mit dem M-810/270-27B, der sein Debüt in Europa feiert. Dieser hochpräzise und besonders steife Roboter wird mit seinem spindelmontierten Endeffektor das Hochgeschwindigkeitsfräsen und -bohren (mit Kühlmittel) eines Stahlgussteils durchführen. Unterstützt wird er dabei von der neuen Robotersteuerung R-50𝑖A von FANUC und ihrer hochpräzisen Bewegungsführung, die eine kostengünstige Bearbeitungslösung ergänzend zum traditionellen Bearbeitungsprozess darstellt. Im Mittelpunkt stehen außerdem neue Roboter für die Handhabung großer, schwerer Teile. Hier zeigt FANUC seinen demnächst erhältlichen Langarmroboter M-1000/550F-46A mit 550 kg Traglast und 4,6 m Reichweite, der die Handhabung von Automobilteilen an einer großen Druckgussmaschine simulieren wird. Außerdem können Besucher den neuen M-950𝑖A/500 mit 500 kg Nutzlast dabei beobachten, wie er einen großen Stahlzylinder in eine Werkzeugmaschine einlegt. Zu den Highlights im Bereich der kollaborativen Roboter zählen vielseitige Automatisierungslösungen und Zellen, die mit der CRX-Serie von FANUC sowie intelligenten Funktionen wie Bildverarbeitung und Kraftsensoren umgesetzt wurden. So demonstriert eine Zelle Real-Time-Visual-Tracking in einem Lackierprozess: Ein Cobot mit 𝑖RVision be- und entlädt dabei vollautomatisch und unterbrechungsfrei die Traversenschiene einer Lackierstraße. Ein immersives Angebot ermöglicht Besuchern, durch eine Virtual-Reality-Brille (VR) eine ROBOGUIDE-Simulation des FANUC-Messestands zu erleben.
Auf der EMO unterstreicht FANUC einmal mehr seine Rolle als führender Partner der Fertigungsindustrie, der nicht nur durch seine Technologie, sondern dank eines umfassenden Serviceangebots auch durch die branchenweit besten Gesamtbetriebskosten (TCO) punktet. Ein erfahrenes Team von FANUC-Vertriebs- und Engineering-Experten wird am Messestand anwesend sein, um mit den Besuchern individuelle Automatisierungslösungen für ihre Produktionsanforderungen zu erörtern.